Neues von der Sternwarte: Sternwarte „Der kleine Astronom“

Für das gerade begonnene Jahr 2019 habe ich ein Projekt vor zu realisieren, das mir schon lange vorschwebt: Der Bau einer kleinen Sternwarte. Was schon feststeht, ist der Name: Sternwarte „Der kleine Astronom

Dazu ein paar Bilder aus meinem Bärentheater:

Beobachtungssituation aktuell:

img_2838

Beobachtungssituation geplant:

img_2843

Laßt euch von dem letzten Bild nicht täuschen. Es wird definitiv keine Kuppel werden.

Was hab ich also vor?

Ich habe vor, einen Kubikmeter Beton zu einer Betonsäule zu formen, auf der dann die Montierung (AZ-EQ6GT) und das große Teleskop GSO-RC 10 Zoll 2000mm montiert wird.

Das Ganze + die Elektonik wird in einer Rolldachhüttte stehen (umgebautes Gartenhaus?). Alternativ könnte ich mir eine Lösung vorstellen: Elektronik in der Garage (ich hab zwei und nur Auto) und für das Teleskop nur eine kleine aufklappbare Schutzhütte.

Die Schwierigkeiten dabei sind bei der Garagenlösung die Kabellängen für USB3. Ich würde da schon 10m Meter Kabel brauchen. Problem bei der Rolldachhütte ist, daß ich ein Hanggrundstück habe. Die Konstruktion wird also nicht ganz so einfach werden.

Was auf jeden Fall funktionieren muß: Dach aufklappen oder wegfahren, je nach Lösung, Elektronik einschalten, beobachten bzw. Aufnehmen ohne erst groß ein Polaralignement durchführen zu müssen.

Ich halte euch auf „meinen kleinen Sternenkarten“ auf dem Laufenden.

Und für Ratschläge bin ich offen. ist schließlich die erste Sternwarte, die ich baue.

Edgar

10 Gedanken zu „Neues von der Sternwarte: Sternwarte „Der kleine Astronom“

    1. Es soll natürlich etwas gleichsehen. Mein Hauptanliegen ist aber die Funktionalität. Wenn ich eine Wolkenlücke auch nur erahne, muß das Equipement in einer Viertelstunde betriebsbereit sein. Sonst macht das Sternengucken bei den hiesigen Wetterbedingungen irgendwann keinen Sinn mehr.

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  1. Bring nicht so viel Beton in den Boden, das macht einen unglaublichen Aufwand, wenn es irgendwann mal entfernt werden muss. Ich habe auch schon viel zu viel Beton versenkt, ehe ich von jemandem erfahren habe, dass er mit einem m³ für seinen 70cm Spiegel gut ausgekommen ist und der sitzt exzentrisch auf einer zwei oder drei Meter hohen Säule.
    Ich habe für meinen auf einer drei Meter hohen Säule zentral aufgebauten 40cm Spiegel 1,5m³ im Boden versenkt. Falls die Sternwarte irgendwann doch mal abgetragen werden soll muss aber nicht unbedingt alles abgetragen werden, denn das Fundament liegt einen halben Meter unter der Erde. Es sollte ausreichen die Säule zu entfernen und den Rest mit Erde zu bedecken. Falls jemand doch den Betonblock entfernen will … viel Spaß.
    Ich denke für einen „kleinen“ 10″er auf EQ-6 sollten 0,25-0,5m³ Beton locker ausreichen. Zumindest solange der Untergrund nicht moorig ist. 😉

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      1. Hallo,
        zuerst habe ich auch so gedacht, aber als ich dann ein 25cm dickes und einen Quadaratmeter großes Stahlbetonfundament entfernen musste, um ein größeres Fundament zu erstellen kamen mir die ersten Zweifel. Mit zwei Leuten haben wir fast einen ganzen Tag für das bisschen Beton benötigt.
        Für Hütten reichen oft auch kleine Punktfundamente, auf die man dann höhenverstellbare Pfostenträger setzen kann. Das hat zwei Vorteile, die Hütte ist komplett und deutlich vom Boden entfernt und kann nicht gammeln und falls der Boden leicht nachgibt kann man die Hütte auch später noch in die Waage bringen. Nachdem mir eine normale Gartenhütte trotz Trennung mit Betonplatten und darüber liegender teergetränkter Pfosten sowie Bläueschutz innerhalb von 20 Jahren wegegammelt ist, habe ich zwei Hütten nach dem beschriebenen Prinzip gebaut und keinen Ärger mehr gehabt.

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      2. Das mit dem Weggammeln ist ein Argument. Vor einem Absacken der Punktfundamente hätte ich keine Angst. Ich hab vor 20 Jahren meinen Balkon auf Punktfundamente gestellt. Das steht alles noch wie eine Eins.

        Wie hast du deine Hütte gebaut?

        Umbau von etwas fertigem (Blockbohlenhütte) oder etwas selbst konstruiertes in Rahmenbauweise?

        Liken

      3. Hallo,
        bis auf eine Gartenhütte, die ich so auf Stelzen gesetzt habe, sind alle Hütten selbst konstruiert. Dazu wurde ein Rahmen aus Kanthölzern aufgebaut und dann von außen mit Holz verkleidet. Bei der Sternwarte besteht die Verkleidung aus OSB-Platten, welche aber wohl noch eine Verkleidung aus Wandblechen bekommen.

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