Neues von der Sternwarte: Fundamentloch für die Betonsäule

Großkampftag!

Nachdem ich gestern abend noch den genauen Standort der Säule festgelegt hatte, waren heute Grabungsarbeiten angesagt. Ich hatte mich schon auf eine dicke Lehmschicht eingestellt, die zu durchstoßen wäre, wurde aber überrascht. Das was ich fand war Sand.

Ich legte die Ränder der Grube mit Schaltafeln aus, damit mir die Wände nicht einfielen.

Eigentlich wollte ich einen Kubikmeter Beton verbauen, wozu ein Loch mit den Maßen 1m x 1m x 1m zu graben wäre. Auf der Erde angezeichnet schaute mir das aber zu gigantisch aus. Ich reduzierte die Grundfläche auf 80cm x 80cm. Bei einer Tiefe von 1 Meter sollte das doch reichen.

Plötzlich stieß die Schaufel auf einen Widerstand

Klasse! Ich hatte die Haupt-Stromleitung vom Haus gefunden!

Ich hatte vorher im Keller nachgesehen, wo das Erdkabel reinkommt. Eigentlich hätte es in einer Entfernung von eineinhalb Metern am Fundamentloch vorbeilaufen sollen. Tat es aber nicht.

Und nun wunderte es mich auch nicht mehr, daß ich keinen Lehm gefunden hatte. Der war im Zuge der Kabelverlegung wohl weggebaggert worden.

Glücklicherweise lief das Stromkabel in einem HT-Rohr, so daß es nicht beschädigt wurde. So ein Erdkabel ist schon stabil. Dennoch kann ein mit Kraft geführter Spatenstich hier allerlei Unheil anrichten.

Ich legte das Rohr frei.

Bis jetzt hatte ich schräg nach unten gegraben, um die Einsturzgefahr der Wände zu minimieren. Der Sand sah aber stabil genug aus, um nun die Ränder der Grube senkrecht abzustechen. Danach füllte ich etwas Schotter ein und verdichtete den Boden der Grube mit meinem Handstampfer

Was folgte war die Absicherung der Grube mit Schalbrettern und das Ausbringen von weiterem Schotter dort, wo die Fundamentplatte der Rolldachhütte entstehen würde.

Dann sperrte ich die Baustelle mit Trassierband ab und machte Feierabend

3 Gedanken zu „Neues von der Sternwarte: Fundamentloch für die Betonsäule

    1. Das Erdkabel läuft in einem handelüblichen PVC-Abwasserrohr (HT-Rohr). Es würde sich also auch nach den Betonierarbeiten herausziehen lassen. Ich werd das HT-Rohr aber mit einem größerem Rohr „umfüttern“, um das Ganze flexibler zu gestalten. Hab da noch was rumliegen.
      Edgar

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