Software für die Sternwarte Teil 2: Einstellungen im Betriebssystem

Einstellungen im Betriebssystem openSUSE Tumbleweed

Bevor ich „in medias res“ gehe und den Astrorechner mit Software und Treibern versorge, möchte ich ein wenig „Betriebssystem-Tuning“ betreiben. Ist zwar nicht unbedingt notwendig, kann das Leben später aber durchaus erleichtern.

  • Abschalten der Energiesparfunktionen des Rechners

Anwendungen – Einstellungen – Systemeinstellungen – Hardware – Energieverwaltung:

„Bildschirmhelligkeit“, „Bildschirm abdunkeln“, „Bildschirm-Energieverwaltung“, „Standby-Modus“ und „Knopf-Ereignisbehandlung“ abschalten und zwar in allen drei Modi: Netzkabel, Akkubetrieb, niediger Ladezustand.

  • Abschalten der Bildschirmsperre

Anwendungen – Einstellungen – Systemeinstellungen – Arbeitsbereich – Verhalten des Arbeitsbereichs – Bildschirmsperre:

Alle Bildschirmsperren abschalten.

  • Abschalten des KDE-Passwortspeichers

Anwendungen – Einstellungen -Systemeinstellungen – Benutzerkontodetails – KDE Passwortspeicher:

Deaktivieren

  • Filesystem „exfat“ hinzufügen

Terminal öffnen und eingeben:

sudo zypper install fuse-exfat

Warum exfat?

Nun ganz einfach, weil openSUSE Tumbleweed dieses Dateisystem von Haus aus nicht kennt, ich es aber für meine USB-Sticks und die SD-Karte der Canon-DSLR brauche.

USB-Sticks sind oft mit FAT oder FAT32 formatiert. Ebenso SD-Speicherkarten. Dabei gibt es aber ein paar Kleinigkeiten, die mir nicht so recht gefallen wollen

Das FAT-Dateisystem ist von Haus aus beschränkt auf eine Dateisystem-Größe von maximal 4 GB. Mehr geht nicht. Es macht also keinen Sinn, eine SD-Karte mit 8GB mit FAT formatieren zu wollen.

FAT32 bügelt diese Beschränkung aus. Hier sind sehr große Dateisystemgrößen möglich, die für meine Zwecke allemal ausreichen würden. Nur, FAT32 kann keine Dateien speichern, die größer sind als 4 GB.

Damit kommen wir zu exFAT.

Große SDXC-Speicherkarten sind in der Regel mit exFAT formatiert. Und auch bei größeren USB-Sticks ist es sicherlich kein Schaden, exFAT zu verwenden.

Wie bei FAT32 kann bei exFAT die Dateisystemgröße sehr groß sein. Und zusätzlich fällt hier die 4 GB Grenze für einzelne Dateien weg.

Damit ist exFAT für mich das Dateisystem der Wahl für USB-Sticks und SD-Karten. Gerade die Möglichkeit, sehr große Einzeldateien verwenden zu können, macht exFAT interessent für mich. Bei meinen Planeten-Videos kommen nämlich sehr schnell Dateien heraus, die größer als diese ominösen 4 GB sind.

  • Wechsel von Sommer- auf Winterzeit und umgekehrt

Überprüfen, ob das System die Umstellung korrekt mitmacht. Ich hab da schon die seltsamsten Sachen erlebt.

Nicht vergessen, die Zeit der Kamera (DSLR) umzustellen (Ich vergess es immer wieder).

Hinweis:

Dieser Artikel ist als Gedankenstütze für mich gedacht. Er ist für das Betriebssystem openSUSE Tumbleweed geschrieben.
Die Verwendung von Code aus diesem Artikel sollte in einer virtuellen Maschine geschehen und erfolgt ausschließlich auf eigene Gefahr.

Sollte beim Kopieren dieses Codes in ein Terminal die Frage kommen, was mit den „Nicht-druckbaren Zeichen“ geschehen soll, bitte die Option „Nicht druckbare Zeichen entfernen“ auswählen.

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