Software für die Sternwarte Teil 20: zu guter Letzt

Geballte Information

Nun haben wir es geschafft. Wir haben uns durch 19 Sternwarten-Software-Artikel durchgearbeitet und geballte Informationen in uns aufgesogen 🙂 🙂 🙂 Wie geht´s nun weiter?

Die Einstellungen

In den einzelnen Programmen sind noch eine Menge Einstellungen zu tätigen, bevor alles an das jeweilige Equipement angepasst ist. Das differiert von Fall zu Fall. Deswegen gehe ich hier im Moment auch nicht weiter ins Detail.

Das Ende

Damit erkläre ich diese Software-Reihe mit diesem zwanzigsten Artikel für abgeschlossen

oder zu gut deutsch

I declare thir bazar closed 🙂

Trotzdem, es geht weiter…

Wir haben Software und Treiber auf unserem Astrolaptop installiert und das Equipement zum Sternengucken daran angeschlossen. Ist ne schöne Sache und funktioniert auch ganz gut. Nur muß ich mit dem Laptop sehr nah an der Montierung stehen, wenn ich die Videos und Bilder aus der Astrokamera via schnellem USB3 herunterladen möchte. Zu lang darf das USB-Kabel nämlich nicht sein, sonst streckt mir USB3 die Zunge raus und sagt: „Ich geh lieber ganz gemütlich spazieren, damit die USB2-Kumpels mitgehen können. Warum immer so rennen?“

Ja, und nun ???

Tja, die USB2-Kumpels können nicht schneller und irgendwann denkt sich unser USB3-Sportler: „Schneckentempo ist nichts für mich. Ich mach jetzt mal Power!“ Und schon ist er auf und davon…

Das bedeutet für mein Astro-Zeugs:

Das USB3-Kabel so kurz wie nur möglich halten und trotzdem mit der Nase nicht an der Teleskopmontierung kleben.

Was meine ich damit?

Outsourcing! Wir verlegen einfach einen Teil der Aufgaben auf einen anderen Rechner. Und dabei ist indi mit seiner Server-Client-Architektur unser Freund.

Bis jetzt steckte alles, angefangen von der Montierung über das Gamepad bis hin zur Kamera im Astrolaptop. Das wird nun anders werden durch den Einsatz von zwei Rechnern.

Ein Rechner wird nur noch für die Teiber zuständig sein. Auf ihm läuft der indiserver, der mit den Treibern kommuniziert und sie der Außenwelt über´s Netzwerk zur Verfügung stellt.

Der andere Rechner ist für die Bedienung den Ganzen über eine graphische Oberfläche zuständig. Auf ihm laufen dann auch die harten Rechenarbeiten, die zum Beispiel das plate-solving über astrometry.net. Dieser Rechner arbeitet als indi-client mit den vom indi-server bereitgestellten Informationen.

Warum erst jetzt?

Ganz einfach, um euch mit dem Kompilieren der Programme ein wenig auf die Nerven gehen zu können. Und natürlich auch wegen dem USB2-Problem.

Direkt am Teleskop wird ein Raspberry arbeiten. Der neue Raspberry PI4 hat mit USB3 und 4GB RAM genügend Performance, um flüssig auf USB3-Daten zugreifen zu können (Astrokamera). Nur gibt es diesen Raspi erst seit kurzer Zeit.

Mit dem Vorgänger habe ich auch arbeiten können. Allerdings war der Datendurchsatz bei den Videoaufnahmen grottenschlecht.

Fazit

Ihr werdet mich begleiten dürfen auf dem Weg, den Raspi4 in meine Sternwarte zu integrieren.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.