Seeing: Die ISS im Strudel atmosphärischer Turbulenzen

Ich hab mir mal  die Freude gegönnt, und 3 Bilder aus einem Video extrahiert, das ich von der Internationalen Raumstation aufgenommen habe. An diesen Bildern ist gut zu erkennen, was passiert, wenn die Atmosphäre nicht so will wie du selber.

Die Brennweite der Aufnahmen lag bei knapp 3 Meter. Aufgenommen im Rohvideoformat (MagicLantern) im Crop-Mode, bei dem tatsächlich jeder Pixel des Sensors der EOS600D verwendet wird.

Alle Bilder sind gleich geschnitten. Die Frames stammen aus einem Videoausschnitt von 3  Sekunden. Die Größe der ISS sollte auf ihnen also eigentlich so ziemlich identisch sein.

Eigentlich! Doch seht selbst:

So in etwa sollte die ISS aussehen:

soll

Und das hat die Atmosphäre angerichtet:

seeing1

seeing2

Die beiden letzten Aufnahmen sind übrigens aufeinanderfolgende Frames im Video, das ich mit 5 Frames pro Sekunde aufgenommen habe.

Diese Verzerrungen kann ich übrigens auch bei hochauflösenden Videos vom Mond feststellen, bei denen ich keine Nachführungsunschärfe zu befürchten habe. Das Gewabere der Luft macht da manche Aufnahmen einfach unbrauchbar.

7 Gedanken zu „Seeing: Die ISS im Strudel atmosphärischer Turbulenzen

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