M33 – Der Dreiecksnebel

Ein weiteres Objekt meiner Aufnahmesessions aus der letzten Februarwoche, die unter dem Motto standen: Himmel endlich klar, also einfach draufhalten ohne Rücksicht auf Verluste. Schwarzweiß, wenige Aufnahmen pro Objekt, keine Korrekturbilder.

Bei dem Dreiecknebel handelt es sich eigentlich um eine Spiralgalaxie, und zwar um eine, die gar nicht einmal so weit weg ist von unserer Milchstraße. Sie gehört zur sogenannten Lokalen Gruppe. Nach dem Andromedanebel und der Milchstraße ist M33 das drittgrößte Objekt der lokalen Gruppe.

Die Spiralstruktur ist auf dem Bild so gut wie nicht zu erkennen. Dazu war die Brennweite des Teleskops mit 2 Metern viel zu groß. Der scheinbare Durchmesser des Dreiecksnebels ist nämlich mehr als doppelt so groß wie der des Vollmondes. Dafür läßt die Flächenhelligkeit etwas zu wünschen übrig. Den Andromedanebel kann man gerade so als verwaschenen Fleck mit bloßem Auge erkennen, für den Dreiecksnebel braucht man schon ein Fernglas.

Und die Moral von der Geschichte?

M33 ist ein sehr interessantes Teil, dem ich nochmal mit reichlich reduzierter Brennweite und in Farbe auf die Pelle rücken muß. Mal schauen, was dabei herauskommt.

2 Gedanken zu „M33 – Der Dreiecksnebel

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